Skalierte E-Mobilität: Welche Möglichkeiten gibt es?

Dieses Thema im Forum "sonstiges" wurde erstellt von hrodgar, 14 Sep. 2018.

  1. hrodgar

    hrodgar Mitglied

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    14 Sep. 2018
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    Buggy:
    Noch nicht
    Hallo zusammen,
    Ich stehe vor folgender Situation:
    1) Ich habe einen täglichen Grundbedarf an 45km Fahrt (Arbeit und zurück.).
    2) Zu diesem Bedarf kommt an vielen Tagen noch bis zu 20km für Besorgungsfahrten.
    3) Diesen Bedarf von 65 km decke ich an Tagen, an denen das Wetter es zulässt, mittels meines Elektrorollers. (50er).
    4) An Schneetagen, die im Rhein-Main-Gebiet recht selten sind, fahre ich mit dem Diesel-Bulli oder dem Diesel-Geländewagen.
    4.1) Durch die sicher hoch moralische Idee der Luftreinhaltung in Bordsteinkantennähe wird mir die Fahrt zu meiner Arbeit in Ffm mit einem der Diesel-Autos demnächst verboten werden.
    4.2) Die Schneetagen werden dennoch stattfinden.
    4.3) Öffis sind keine Option.

    Möglichkeiten:
    a) Eine Elektro-MIA anschaffen. Ca 7500,-
    b) Ein SAM anschaffen.
    c) Ein "nicht-von-der-Stange-Fahrzeug" anschaffen oder herstellen, das den Anforderungen entspricht, Straßenzulassung besitzt und auf Schnee gut läuft.

    Anforderungen:
    1) Elektrisch.
    2) 3 oder 4 Räder.
    3) Reichweite min. 60km.
    4) Leistungsbedarf für 60 km/h < 3kw
    4.1) das bedeutet geringe Stirnfläche.
    5) Geschwindigkeit ausreichend.
    5.1) Szenario: Autobahn umgehen. Auf Landstraße ist 70 ok.
    5.2) Szenario: Mit Autobahn, dann Tempo 105 nötig.
    6) Heizung nicht nötig, ich weiß mich anzuziehen.
    7) Option: Wenn es Geländegängig ist, ist das von Vorteil, dann kann ich es als Jagdfahrzeug mit ins Revier nehmen.
    7.1) In Diesem Falle muß es eine Ladefläche besitzen, die 100 kg aufnehmen kann.
    8) Es sollte möglichst Zweisitzig sein. Kein Muß, aber schön.
    9) Es soll mich vor Regen und Spritzwasser schützen.
    9.1) Das kann auch durch Plane bewirkt sein.
    10) Es sollte im Preisrahmen von 7500,- Euro bleiben.

    Meine Frage in die Runde der "Ungewöhnliche-Vehikel-Fahrer":
    i) Gibt es so etwas zu einem günstigen Preis und Eurem Umfeld?
    ii) Gibt es vielleicht solches mit Verbrenner, den ich dann ersetzen könnte?
    iii) Wie sieht das mit Einzelabnahmen aus? So ein Fahrzeug zu bauen, wird mir sicher gelingen. Aber der Amtssimel wiehert ja immer sehr laut und langanhaltend.
    iv) Irgendwelche sonstigen Ratschläge?

    Lieber Gruß
    Hrodgar
     
  2. bartho

    bartho Mitarbeiter V.I.P

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    Wann wird was wirklich verboten, wann und wie oft wird es kontrolliert, und wie oft bekommst du dafür wirklich ein Ticket ?
    Du fährst geschätzte 50 Tage im Jahr mit deinem Bulli in die Umweltzone- ohne Plakette. Ich würde mal davon ausgehen, das du bei maximal 10% der Fahrten erwischt wirst und auch ein Bußgeld bekommst ( warscheinlich eher deutlich weniger). macht also 5 Fahrten pro Jahr, wofür du 80 € - also insgesamt 400 € löhnen musst-macht 20 Jahre. Und auch wenn du bei jeder Fahrt gegriffen wirst, musst du 2 Jahre fahren um dein Investitionsvolumen auszuschöpfen.....
     
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  3. Rayly

    Rayly V.I.P

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    Tongian TJ 150 bis 2009, Saiting 650F bis 2018, jetzt Kinroad 800
    ...:b34:...:3886:...

    Was is`n das hier für eine Depesche...:b33:...brauchen wir hier Ansichts- und Bewertungsbezeichnungen für unsere Grundhaltung zum fröhlichem Buggyleben...:b34:...und Herr Hrodgar, Ihre Sugestiv- Fragen sind irreführend und zugleich befremdlich...:b14:...Bitte hier nicht weiter, Gemeinde...
     
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  4. Nick

    Nick Elektrik- und Elektronik- Fachmann V.I.P

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    Adly
    Ich würde falls es wirklich mal soweit kommt das Du mit dem Bulli nicht mehr fahren kannst erstmal auf ein Benzin Polo oder Smart oder was auch immer ausweichen.

    Elektrisch ist aus meiner Sicht zur Zeit noch nix so richtig Straßentauglich.
    Für deine Zwecke ist vielleicht ein großes Quad eine Option (Wintertauglich ? aber für die Jagt sicherlich ein Option)

    Auf Arbeit haben wir den E-UP und den E-Golf beide sind recht Altagstauglich aber halt von den Anschaffungskosten noch Überproportional.

    Für Kurzstrecke mit 60km/h vielleicht ein Renault Twizy aber die Batterie Miete macht es aus meiner Sicht unwirtschaftlich.
    Für mich würde ein Pedal-Elektro-Hybridantrieb in Frage kommen.
    Die Anschaffungskosten sind / sollen mal überschaubar sein.
    Und Sie sind allwettertauglich.
    http://www.grueneautos.com/2015/10/...roantrieb-ein-mix-aus-fahrrad-und-hybridauto/
    https://www.n-tv.de/auto/Podbike-fast-wie-ein-E-Auto-article20149876.html
    https://www.elektrofahrrad24.de/new...ferfahrzeug-und-pendlerbike-der-zukunft-12915

    Hier noch der Link zum MIO (nicht Mia) Aber halt für die Meisten Autofahrer alles nur Kurzstecken E-Spielzeug das noch nicht auf der Straße ist ist.
    http://www.mio-onyx.de/

    Ob Sie aber den Sprung auf die Straße schaffen muss sich noch zeigen.

    Hier noch ein paar Liegeräder +
    http://sunrider-cycles.nl/de/sunrider.html
    http://www.velomobiles.de/html/el_loco.html


    mfg
    NICK
     
  5. steelbug

    steelbug V.I.P

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  6. Jürgen BWH

    Jürgen BWH Moderator im Bereich: Sonstige Fahrzeuge Mitarbeiter

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    V6 und Panther
    wenn ich deine Punkte so lese unterteilt in:
    - Situation
    -Möglichkeiten
    -Anforderungen
    wirst Du bei Punkt 1. Deiner Anforderungen schon am Ende sein.

    einen E-Buggy ............... :b30::b30:
    absolut nicht mein Ding
     
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  7. hrodgar

    hrodgar Mitglied

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    Buggy:
    Noch nicht
    Hallo zusammen,
    ich danke für die Ideen.
    Bevor Misverständnisse den Tag verderben:
    @Rayly :
    Nein, dieses ist keine Depesche. Ich habe mir Zeit genommen, mein Anliegen so zu formulieren, daß das Wesentliche schnell zu finden ist, ohne, daß ich meinen Mitmenschen gar zu viel Text zumute.
    Die Aussage zu den "Bewertungsbezeichnungen" verstehe ich nicht.
    In meiner Welt ist es so: Wenn ich etwas nicht weis, frage ich. Ich suche mir dafür Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen.
    Ich suche nach einer unkonventionellen Lösung. "Ich baue ein Benzinauto mit endlos Schickschnack und nem E-Motor" ist nicht mein Thema. Das habe die Konzerne dieser Welt schon zur Genüge beackert und vermasselt. Diese Lösungen sind nicht alltagstauglich: Teuer, schwer, überladen.
    Wenn ich also etwas suche, das nicht überladen ist mit elektrischem Fensterheber, elektrischem Spiegelverstellmotor und elektrischem Popowärmer: Wo bin ich da besser aufgehoben als bei Leuten, die sich mit dem Selbstbau ungewöhnlicher Fahrzeuge beschäftigen? Also genau hier.
    Wenn einer eine Ahnung hat, wie man eine Einzelabnahme bekommt, dann doch wohl Buggy-Fahrer und -Erbauer.
    Suggestiv sind meine Fragen bestimt nicht. Was sollte ich auch suggerieren wollen? Hätte ich eine Lösung, würde ich sie umsetzen. Da brauche ich nicht in ein Forum gehen und fremde Menschen davon überzeugen, daß ich gut bin. Das weis ich auch so.
    Aber ich habe keinen Plan von Einzalabnahme auf Eigenbau und Umbau.
    Wenn Dich die Numerierung befremdet: Es mach es einfach leichter sich bei einer Antwort auf einen Satz zu beziehen. Ich suche hier Hilfe, also mache ich es möglichst leicht, zu antworten. Eine Frage der Höflichkeit.
    Lieber Gruß
    Hrodgar
     
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  8. bartho

    bartho Mitarbeiter V.I.P

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    Buggy:
    Kinroad 650- AS
    Es gibt kein " Allgemeinrezept" um einen echten Eigenbau zuzulassen und somit auf die Straße zu bringen. Du brauchst als erstes einen Prüfer der das darf und auch macht. Wenn du den gefunden hast ( was schwierig genug wird) klärst du dann das weitere Vorgehen- bevor du irgend welche Teile in der Hand hattest . Nur so- und nicht anders wird das ( wenn überhaupt) was.
    Ich gehe aber mal davon aus, das du nach dem ersten Gespräch das Projekt zu den Akten legst- schon aus Kostengründen.
     
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  9. proka

    proka V.I.P

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    Je nachdem wo du her kommst, Tüv Wiesbaden und Tüv Frankfurt (am Römerhof oder so) sind Prüfer die das zumindest dürfen. Wenn ich das richtig verstanden habe soll es ab nächsten Jahr eine Änderung in Hessen geben, das auch andere Prüfer z.B. von GTÜ Einzelabnahmen durchführen dürfen.

    Elektro ist auch bei uns noch relativ neu und unbekannt, bzw. in den Kinderschuhen.

    Wie schon geschrieben ein Prüfer suchen der das darf, kann und auch will und dann reden,reden,reden.

    Schöne Grūße aus'm Taunus
    Proka
     
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  10. hrodgar

    hrodgar Mitglied

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    Buggy:
    Noch nicht
    Ich danke Dir, Proka, für die positiven Worte.
    Ich habe mir heute einen SAM angesehen und ausgibig probegefahren. Es ist ein tolles Gefährt mit leichten Konzeptmängeln. Vor allem die 500kg. Der Antriebsstrang inkl Akku liegt bei unter 100kg. Wenn ich die Kaosserie überschlage, dürfen da nicht mehr als 70kg zusammenkommen. Aber im Chassi sind Materialstärken und Profile verbaut, die mich zweifeln lassen. Viel Stahl auf der neutralen Faser eines Trägers, beispielsweise. Nun ja.
    Dem "echten" Eigenbau steht ja der Umbau entgegen. Ich wollte mir schon ein UTV mit Kabine kaufen, den Benziner dann im nächten Sommer gegen einen E-Antrieb tauschen. War aber nix. Der China-UTV ist nach neuestem EU-Recht nicht mehr straßenzugelassen. Mist. Und ein Polaris ist mir zu teuer.
    Der Mio, der mir hier verlinkt wurde, der wäre was. Wenn er 70 laufen würde.
    Auch in die Richtung quad habe ich schon gedacht. Es ist echt zum weglaufen. Soooo viele Optionen. Und überall ein Büschel Haare in der Suppe.
    Soweit zu meinem Gedankenchaos.
     
  11. Nick

    Nick Elektrik- und Elektronik- Fachmann V.I.P

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    Buggy:
    Adly
    Na wenn Du dir was selber bauen willst dann geht warscheinlich nur L7e Zulassung oder halt auf dem Prinzip eines E-Fahrad ab über 25km/h mit kleinem Kennzeichen keine Ahnung als was die Zugelassen werden.
    Auf jeden Fall haben die E-Fahrräder nicht so große Auflagen bei der Zulassung als ein PKW.

    Und ein Liegerad als Basis mit E-Unterstützung ist leicht und braucht nur eine kleine Batterie.
    Das spartkosten und hält den Elektronikaufwand geringer.

    Um das Liegerad noch ein Wetterschutz und Du bist für den Winter gut ausgestattet.
    ggf. noch eine E- oder Gas- Heizung rein und gut ist.

    Und falls Du doch keine Zulassung bekommen solltest drosselt Du auf 25km/h und kannst Ohne Zulassung fahren.
    Baukosten lassen sich zumindest besser Skalieren als bei einem Buggy oder PKW Umbau.

    Liegeräder beginnen irgendwo bei 1000€
    Dazu noch 2-4 Eletromotoren und die Elektronische Steuerung. Da würde ich mal mit min.1000€ Rechnen.
    Und dann noch die Batterie bei dir würden vom Prinzip für jeden Motor je ein Fahrradakku reichen. Preise ???

    Aber 2-4 Alte E-Fahrräder "vom Schrott" und ein ZOX 4 Rad Bikes und das Basteln kann beginnen.
    Die ZOX gibt es Teilweise schon mit Dach.

    Bei deiner Fahrleistung (ca 20km je Richtung) braucht man doch keine 70km/h falls es ein Radweg gibt.

    mfg
    NICK
     
  12. hrodgar

    hrodgar Mitglied

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    Buggy:
    Noch nicht
    Ich kann evtl. Einen hisun striker 250 bekommen, für schmales Geld.
    Wie aufwendig ist es denn, einen anderen Antrieb in ein straßenzugelassenes kfz eingetragen zu bekommen? Der ist ja ein L7e. Er fährt original 70km/h und wiegt 335kg.
    Kann man das ungefähr sagen? Welche Dokumentation wollen die sehen? Die Leistung wäre knapp unter original, die Höchstgeschwindigkeit gleich. Das Gewicht ohne Akkus kleiner oder gleich. Bei L7e zählt ja das Gewicht ohne Akkus.
     
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