Nachdem ich CDI und Zündspule ohne Erfolg getauscht hatte, war nun der Vergaser dran. Nach öffnen des Zerstäubers keine Fehler feststellbar, Düsen sauber, kein Dreck im Schwimmergehäuse.
Aber jetzt kommts: Der Ansaugstutzen ist noch durch eine Stutzenverlängerung mit dem Zylinder verbunden, zwischen diesen Teilen ist ein Dichtungsring gelegt, der in einer Nut liegt. Der Ring war gut einen cm zu groß und konnte dadurch nie für Dichtigkeit sorgen. Da ich keinen Ersatz hatte, habe ich ein Stück rausgeschnitten, bis er passend in die Nut paßte.
Um durch den Schnitt wieder für Dichtigkeit zu sorgen, habe ich ihn in treibstofffester Flüssigdichtung eingebettet.
Dabei fiel mir auf, das die vorhandene Dichtung welche zwischen Zylinder und Stutzenverlängerung liegt, viel zu knapp ausgeschnitten war und so das Gemisch gar nicht ohne Hindernisse den Brennraum erreichen konnte.
Diese habe ich mit dem Teppichmesser auf Durchlaßgröße aufgeschnitten.
Alles wieder zusammengebaut, mußte ein wenig juckeln, da ja das Schwimmergehäuse leer war und was soll ich sagen:
er schnurrt wieder ohne Mucken![]()




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Lieber schlecht gefahren als gut gelaufen..!





